Vision Neuhusmatte


Während den letzten Jahren veränderten sich die Wohnbedürfnisse und auch in kommender Zeit wird sich die Entwicklung neuer Wohnarten und Wohnräumen stetig wandeln. Unsere Vorstellungen und Visionen, bezüglich der Entwicklung der Wohnbedürfnisse, sollen mit der Ueberbauung Neuhausmatte umgesetzt werden. Nachstehend sind diese kurz und knapp aufgelistet:

Neue Haushaltstypen | Der Grossteil der Grundrisse von heutigen Wohnungen und EFH basieren auf Nutzungen durch ein konventionelles Familienbild des 20 Jahrhunderts. Das heisst, die Bewohner passen sich dem Haus an. Das Haus der Zukunft muss aber so gebaut werden, dass es sich den Bewohnern anpassen kann, weil heute Abfolgen von Wohnphasen immer mehr zunehmen. Man lebt alleine, verheiratet, mit »Lebensabschnittspartnern«, mit oder ohne Kindern, in (Alters-)Wohngemeinschaften, arbeitet Zuhause und auch wieder nicht. Ein Haus muss also so konzipiert sein, dass schon im Zeitpunkt des Bezuges mehrere Arten des Gebrauchs möglich sind. Nebst einer geeigneten anpassungsfähigen, nutzungsneutralen Bauweise erfordert dies auch, dass Raumhierarchien – zum Beispiel Eltern- und Kinderschlafzimmer – möglichst vermieden werden. In engem Zusammenhang mit nutzungsneutraler Bauweise steht auch die Tendenz zu hybrid nutzbaren Immobilien.

Hybride | »Hybride« bezieht sich im Zusammenhang mit Immobilien auf die Verflechtung und Ueberlagerung von einzelnen Aktivitäten am gleichen Ort, eigentlich eine alte Tradition im Städtebau. In der Mitte des letzten Jahrhunderts kam man aber immer mehr davon ab und es entstanden verschlafene Wohnsiedlungen und getrennt davon, geisterhafte Geschäftsquartiere in der Nacht. Die Aufteilung des Lebensalltags in einzelne Funktionen und die Zuweisung in speziell dafür ersonnene Bauten, entsprechen offenbar nicht dem menschlichen Naturell. Durch eine Nutzungsdurchmischung wird ein Quartier belebt. Hybrid im eigentlichen Sinn wird ein Gebäude aber erst dann, wenn es mehrfach und unterschiedlich genutzt wird. Ein Treibhaus mit Blumen, ist zum Beispiel zugleich Malatelier, Markthalle für einen Wochengemüsemarkt und am Abend bietet es auch die ideale Ambiente für ein Nachtessen. Immer mehr stellen wir auch Nutzungsüberlagerungen in den gleichen Räumlichkeiten fest. Ähnlich den Zeiten der Heimarbeit, ist heute eine Wohnung auch wieder Büro oder Atelierraum. Aber auch das Badzimmer ändert sich, es kann zur Entspannungs- und Wellness-Oase werden mit Fitnessgeräten und Ruheteil.

Retro Cocooning und Neo-Nature| »Cocooning« bedeutet das »Einspinnen in den eigenen Kokon«. Ohne den Kopf vor umfassenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandlungen zu verschliessen, erhält der Wohnort eine neue Bedeutung. Der Garten wird zum erweiterten Wohnraum. Haus und Garten werden zu einem Ort der Geborgenheit und Sicherheit. »Retro« heisst »zurück«: neben dem Boom der Virtualisierung, schlägt das Pendel aber auch zurück, man sehnt sich auch nach Bewährtem und Gewachsenem. Der selbst gehegte Garten und die Verbundenheit der näheren Umgebung mit einer intakten Naturlandschaft kann solche Bedürfnisse befriedigen. Der Trend »Neo-Nature« geht in eine ähnliche Richtung. Auf der einen Seite haben wir die Technisierung unseres Zuhauses auf der anderen Seite der Trend zum (Ueber)-Natürlichen, Garten, Balkone und sogar Schrebergärten erleben eine Renaissance. Natürliche Materialien sind gefragt wie nie. Oeko wird zum Luxus der Neuzeit.

Energieeffizientes und ökologisches Wohnen | Durch die stetig steigenden Erdölpreise und immer öfters überschrittenen Ozongrenzwerten, nehmen nicht traditionelle Heizsysteme einen immer grösseren Stellenwert ein. Mit modernen Heizsystemen sowie einer guten Isolation, lässt sich eine höhere Wohnqualität und ein grosses Effizienzpotenzial erzielen.

Mehr Wohneigentum, mehr Platz | Der Trend zum Wohneigentum wird zunehmen. In der Schweiz liegt die Wohneigentumsquote erst bei einem Drittel, Tendenz steigend. Man rechnet mit 40% in den nächsten Jahren. Die seit Jahren tiefen und wohl in absehbarer Zeit auch tief bleibenden Hypothekarzinsen, machen selbst bewohntes Eigentum günstig. Der Mensch braucht mehr Raum, mehr und immer mehr. In den letzten 10 Jahren erhöhte sich die durchschnittliche Wohnfläche um ca. 10%. Jeder zehnte Schweizer überlegt umzuziehen, falls sein Traumhaus oder Wohnung grösser, sonniger, ruhiger und gut gelegen ist und noch eine schönere Aussicht hat.
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